Themen & Projekte

in Forschung, Lehre & Musikvermittlung 

Italien-Klischees: international?

Ende 2023 kam ein Themenheft über die Verbreitung klischeehafter Darstellungen von Italien in Text, Ton und Bild heraus – neben Blicken auf Italien selbst auch mit Abstechern in die USA, nach Südamerika und in den deutschsprachigen Raum. 
Bekannte Ohrwürmer, Werbeclips und Postkarten spielen genauso eine Rolle wie Schlager-Übersetzungen, James Bond, DDR-Filme oder die Allianz-Versicherung.

3½ Fragen

DIE ZEIT hat vor einiger Zeit für ihren Newsletter Wissen³ nachgefragt: Worum ging es eigentlich im Studium? Was 'braucht' man später noch so in der Wissenschaft als Beruf? Welche Blickwinkel eröffnen internationale Studien- und Forschungsaufenthalte?

P.S.: Wie wär's mal (wieder) mit Oper?

'Leadership' in der Wissenschaft

2022/2023 fand die Leadership Academy 6 der German Scholars Organization in Boston und Berlin statt – interdisziplinär, international und mit vielen Impulsen zur produktiven Verbindung von Verantwortung, Wissenschaft, Innovation und Teamgeist in verschiedenen Arbeitskontexten.

Was verleiht der Wissenschaft Flügel?

Babel für alle

Zwei Experten für Sprachwissenschaft und Sprachpolitik in Europa, Christian Lequesne und Jürgen Trabant, diskutierten 2023 am Goethe-Institut in Rom über die Bedeutung der europäischen Sprachen.

Wie steht es um die Mehrsprachigkeit in Europa? Was können wir aus der Geschichte der europäischen Sprachen lernen? Welche praktischen Konsequenzen hat das?

Im Nachklang der Veranstaltung ist ein Interview entstanden, das Ende 2023 erschien.

Musik & Kultur (er)leben

Musik versteht sich ja angeblich von selbst. Was alles hinter einem Konzert steckt, wie viel Arbeit, Expertise und persönlichen Einsatz ein Theaterabend erfordert und warum das alles auch was kostet – sowas versteht man oft erst im Kontakt mit denen, die Musik, Kunst und Kultur machen.

Wie kommt man mit dieser Welt in Berührung?

Welche Rolle spielt die musikalische Vergangenheit von Italien für die Idee der Nation?

Diese Frage steht im Fokus meines musikwissenschaftlichen Forschungsprojekts über Mythen und Monumente der Nation, das 2020 – mitten in der Covid-19-Pandemie – in Rom startete.

Musikwissenschaft – und dann? 

2018 und 2019 fanden an der Universität Wien zehn öffentliche Gesprächsabende über Berufsperspektiven mit dem Studienfach Musikwissenschaft statt.

Die Serie wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft gefördert und führte im öffentlichen Kulturleben tätige Gäste aus verschiedenen Berufsfeldern an die Universität.

Gespickt mit persönlichen Einblicken wurde über Intendanz im Konzerthaus, Kultur- und Festivalmanagement, Musikjournalismus in Feuilleton und Hörfunk, Bibliotheks- und Archivwesen, Musikmuseen und vieles mehr gesprochen. 

Was lässt uns staunen?

Im Sommer 2016 und im Frühjahr 2017 fanden zwei transdisziplinäre Forschungskolloquien in Südtirol statt, um dieser Frage aus verschiedenen wissenschaftlichen und künstlerischen Perspektiven auf den Grund zu gehen.

Aus diesem Projekt, das in einem Kollektiv aus Romanistik, Philosophie und Musikwissenschaft entwickelt worden ist, entstand ein 2019 veröffentlichtes Buch. Das Ergebnis ist ein Dialog von Geistes- und Naturwissenschaftlern über die elementare menschliche Erfahrung zu staunen.

Was ist Musikwissenschaft?

Im Sommer 2018 öffnete das Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien seine Türen für ein breites Publikum. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich Besucher und Musikwissenschaftler im persönlichen Gespräch aus:

Was bedeutet musikwissenschaftliche Arbeit im Alltag? Wer arbeitet woran? Wie realisiert man ein Forschungsprojekt? Warum ist das wichtig? Was braucht man dafür? Und was hat Musik im Alltag mit der Forschung zu tun?